FREIE WÄHLER fordern Stadtwache am Klingenberg

Der Klingenberg darf kein neuer Krähenteich werden – mit diesem Ziel verlangen FREIE WÄHLER in Lübeck ein entschlossenes Vorgehen der Stadt gegen die sich entwickelnde offene Drogenszene am Klingenberg. Unteranderem bringen sie eine Stadtwache des kommunalen Ordnungsdienstes als Vorschlag auf den Tisch.

Rüdiger Hinrichs (FREIE WÄHLER)

Gregor Voht (FREIE WÄHLER)

Hinrichs und Voht: „Jemand wird weichen. Die Frage ist: Dealer oder spielende Kinder?“

Der Klingenberg darf kein neuer Krähenteich werden – mit diesem Ziel verlangen FREIE WÄHLER in Lübeck ein entschlossenes Vorgehen der Stadt gegen die sich entwickelnde offene Drogenszene am Klingenberg. Unteranderem bringen sie eine Stadtwache des kommunalen Ordnungsdienstes als Vorschlag auf den Tisch.

Rüdiger Hinrich (FREIE WÄHLER), Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung der Lübecker Bürgerschaft macht klar:

„Wir können einen solchen zentralen Platz der Stadt nicht der Drogenszene überlassen. Die Mitte der Gesellschaft darf nicht verdrängt werden. Am Krähenteich hat man der offenen Drogenszene zu lange beim Wachsen zugesehen, dieser Fehler darf sich nicht wiederholen. Deswegen fordern wir die Einrichtung einer Stadtwach des kommunalen Ordnungsdienstes am Klingenberg. Idealerweise ausgestaltet als Kooperation mit der Polizei, wie es in vielen anderen Städten üblich ist. So lassen sich vielleicht auch die Räumlichkeiten der insolvente Steak-House-Kette am Platz sinnvoll nachnutzen. Wichtig ist, dass sofort eine Sichtbarkeit des Ordnungsdienstes entsteht, dazu schlagen wir einen Container-Wache als Übergangslösung vor.“

Gregor Voht (FREIE WÄHLER), Mitglied im Ausschuss für Soziales der Lübecker Bürgerschaft ergänzt:

„Der CDU-Innensenator Ludger Hinsen hat versprochen, dass es am 1. April keine offene Drogenszene in Lübeck gibt, wenn der Platz am Krähenteich aufgelöst wird. Dieses Ziel ist deutlich verfehlt worden. Ein wesentlicher Grund ist, dass mit den ordnungspolitischen Maßnahmen vorgeprescht wurde, während die wichtigen begleitenden Streetwork-Angebote erst jetzt, Monate später, an den Start gehen. Dieser Fehler darf sich am Klingenberg nicht wiederholen. Parallel zur Stadtwache braucht es eine weitere Stärkung der Mobilen Suchthilfe der AWO und des Streetwork-Ladens der Vorwerker Diakonie in der Mühlenstraße.“

Gemeinsam machen Rüdiger Hinrichs und Gregor Voht ihre Entschlossenheit klar:

„Jemand wird am Klingenberg weichen. Die Frage ist: Dealer oder vom Wasserspiel begeisterte spielende Kinder? Wir haben unsere Wahl getroffen und hoffen auf die Unterstützung der Lübecker GroKo in dieser Frage.“