FREIE WÄHLER: Wohlstandsversprechen erneuern!

Die Wohneigentumsquote liegt in Lübeck bei bescheidenen 29% und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 45%, so weist es der kommunale Wohnungsmarktbericht 2019 aus. Die FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Lübeck sieht darin, neben den fehlenden bezahlbaren Wohnungen im Geschosswohnungsbau ein wesentliches Problem des Lübecker Wohnungsmarktes.

Harald Klix (FREIE WÄHLER)

Die Wohneigentumsquote liegt in Lübeck bei bescheidenen 29% und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 45%, so weist es der kommunale Wohnungsmarktbericht 2019 aus. Die FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Lübeck sieht darin, neben den fehlenden bezahlbaren Wohnungen im Geschosswohnungsbau ein wesentliches Problem des Lübecker Wohnungsmarktes.

Harald Klix (FREIE WÄHLER), Mitglied im Wirtschaftsausschuss der Lübecker Bürgerschaft erklärt:

„Während sich alle Parteien mit den Forderungen zum sozialen Mietwohnungsbau überschlagen, wird die erschreckend niedrige Wohneigentumsquote in der Diskussion immer wieder vernachlässigt. Lübeck hat aber beide Probleme und kann nicht einfach eine Fehlentwicklung ausblenden. Den Weg ins Eigenheim zu ebnen, gehört seit Beginn der Bundesrepublik zum deutschen Wohlstandsversprechen. Das Leben in den eigenen vier Wänden darf kein Privileg der gesellschaftlichen Eliten sein, sondern muss der Mitte der Bevölkerung zugänglich sein. Eine Steigerung der Wohneigentumsquote macht unser Land krisenfest, schafft generationenüberdauernde Werte und erhöht die persönliche Freiheit in unserem Land. Wohneigentum ist auch ein Baustein für eine wirksame Vorsorge gegen die Altersarmut.“

In seiner letzten Sitzung lehnte der Wirtschaftsausschuss der Lübecker Bürgerschaft nun in erster Beratung einen Antrag der Fraktion FREIE WÄHLER & GAL ab, der Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) auffordert, einen Maßnahmenkatalog zur Steigerung der Wohneigentumsquote vorzulegen und  einen Zielwert für den Zeitraum bis 2030 zu formulieren. 

Harald Klix bleibt dennoch zuversichtlich: „Nur einen Tag später hat Wirtschafts- und Sozialsenator Sven Schindler (SPD) den Beitritt der Hansestadt Lübeck zum Deutschen Erbbaurechtsverband verkündet und die Lübecker Erbbaurechtstradition als wirkungsvolles Instrument für sozial ausgewogene Stadtentwicklung bezeichnet. An diese Tradition anzuschließen und neue Erbpachtgebiete auszuweisen, wäre schon ein erster Punkt für den Maßnahmenkatalog. Wir gehen davon aus, dass CDU und SPD sich bis zur zweiten Beratung in der Bürgerschaft auf ihre Grundwerte besinnen und gemeinsam mit uns das Wohlstandsversprechen in Lübeck erneuern.“