Keine Schwarzmalerei beim Hansemuseum

Die Fertigstellung des Hansemuseums verzögert sich, außerdem wird das Vorhaben unerwartet teurer. Die den Bau im Wesentlichen finanzierende Possehlstiftung gibt jedoch Entwarnung, sie übernimmt die Mehrkosten. Dennoch nutzt die Fraktion DIE LINKE nun die Gelegenheit um das Gesamtvorhaben zu kritisieren. Der FREIE WÄHLER Fraktionsvorsitzende, Bruno Böhm, weist diese Kritik entschieden zurück.

„Es ist absolut positiv zu bewerten, dass sehr viel Wert auf archäologische Erkenntnisse und die Funde gelegt wird. Es wäre fatal nach über 800 Jahren aus Zeitgründen eine einmalige Chance nicht zu nutzen. Die Funde sollen anschließend in das Museum integriert werden. Die deutliche Umplanung ist die  Folge. Kennt man die Hintergründe und würdigt die Fakten, verbieten sich die Schwarzmalerei von Frau Jansen. Im Gegenteil das Museum wird noch attraktiver.“, ist Bruno Böhm überzeugt und stellt fest: „Die Touristen kommen 2014 in erster Linie zum Hansetag und nicht wegen des geplanten Hansemuseums. Bei ihrem Besuch werden sie erfahren, was sie bei ihrem nächsten Aufenthalt in Lübeck spannendes erwartet. Und damit meine ich das Hansemuseum und nicht die einzigartig dauerpessimistischen Lübecker Linken.“  

Die Fraktion FREIE WÄHLER wird den Bau des Hansemuseums weiterhin positiv begleiten und „genau aufpassen, dass der Stadt auch keine indirekten Kosten durch die Verzögerung entstehen.“, kündigt der FREIE WÄHLER Finanzpolitiker, Gregor Voht, an.