Zur Reecker Brücke: Geordnet zu einer Lösung

Die Reecker Brücke sorgt weiter für Gesprächstoff. Mittlerweile liegt eine Aussage des Landes Schleswig-Holstein zur Förderfähigkeit vor. Dieses will gut ein Drittel der Kosten für den Neubau einer Brücke übernehmen. Weitere Gelder werden vom Kreis Stormarn beigesteuert werden. Der Anteil der Hansestadt Lübeck würde noch bei rund einer Million Euro liegen.

„Schrittweise kommen wir einer Lösung näher. Es war richtig, nicht den politischen Stimmungsmachern zu folgen, sondern ein geordnetes Verfahren einzuschlagen. Dafür haben SPD, CDU und FREIE WÄHLER mit einem gemeinsam entwickelten Antrag in der Bürgerschaft den Weg bereitet.“, stellt der FREIE WÄHLER Fraktionsvorsitzende, Bruno Böhm, fest und macht deutlich: „Dass nun immer noch einige um Bedeutung ringende Kollegen zur Panik und zum Aktionismus raten, dass bestätigt uns nur zusätzlich.“

Zwischenzeitlich ist bereits eine kleine Entlastung für die Anlieger durch die Verwaltung möglich gemacht worden. Seit Montag, dem 11. Februar 2013 dürfen die Zuwege nach Reecke über den Billerbäkweg und den Brockkamp von Anliegern auch mit Fahrzeugen über 7,5 Tonnen genutzt werden. Der FREIE WÄHLER, Bruno Böhm, bedankt sich für die prompte Linderung des Problems mit Anlieferverkehren nach Reecke. Dieses wurde durch einen ortsansässigen Gewerbetreibenden in der Einwohnerfragestunde der Bürgerschaft vorgetragen.

„Der Weg der geordneten Schritte führt zu solchen kleinen Verbesserungen der sehr unerfreulichen Lage. Ich bitte die Reecker diesen Weg mit uns zu gehen.“, erklärt Bruno Böhm abschließend.